Get Rekombinante Arzneimittel - medizinischer Fortschritt durch PDF

By Irene Krämer, Wolfgang Jelkmann

ISBN-10: 3642179630

ISBN-13: 9783642179631

ISBN-10: 3642179649

ISBN-13: 9783642179648

Immer mehr biotechnologisch produzierte Arzneimittel kommen auf den Markt, derzeit sind Hunderte neuer Biopharmazeutika in der Entwicklung. In dem Band werden die Grundlagen, Herstellung und Anwendung von Biopharmazeutika praxisorientiert dargestellt. Den rekombinanten Produkten Erythropoietin, Granulozyten-Kolonien stimulierender Faktor, Insulin und Somatropin sind eigene Kapitel gewidmet. Zudem werden Besonderheiten wie Zulassungsverfahren, Namensgebung und Pharmakovigilanz von Biosimilars (Nachfolgeprodukte von Biopharmazeutika) behandelt.

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Das Glykosylierungsmuster rekombinanter Glykoproteine ist von den Charakteristika (Spezies, Gewebetyp, Zellklon) der Wirtszelle abhängig. So unterscheidet sich z. B. die Feinstruktur der Kohlenhydratseitenketten rekombinanter humaner Erythropoietine aus CHO- und BHK-Zellkulturen. Beide stammen von Hamstern, aber diese gehören unterschiedlichen Tiergattungen an (Cricetulus vs. Mesocricetus). Die originale CHO-Zelllinie wurde vor ca. 50 Jahren etabliert. CHO Zellen sind genetisch instabile Tumorzellen.

Alternativ kann periodisch Medium hinzugegeben werden, um die Viabilität der Zellen und die Proteinproduktion zu verlängern (FedBatch-Kultur) (Wurm, 2004). Die letztgenannte Strategie kommt heutzutage bei den meisten Prozessen zum Einsatz, deren Produktionsphase bis zu 20 Tagen betragen kann. 3 Der zweite grundlegende Typ von Produktionsprozessen mit Suspensionskulturen besteht in der kontinuierlichen Perfusionskultur. In diesem Fall befinden sich die Zellen in einem RührkesselBioreaktor, dem täglich mehrere Bioreaktorvolumina Frischmedium zugeführt werden, während dasselbe Volumen aus dem Kessel abgezogen wird.

Die pharmazeutische Bedeutung dieser Faktoren und ihre Zukunftsperspektiven (Gentherapie) hat Pipe [Pipe, 2003] informativ diskutiert. Bei den rekombinanten Glykoproteinen ist das Ausmaß und die Art der Glykosylierung kritisch. Die kleinen O-Glykane spielen in der Regel eine untergeordnete Rolle. Dies zeigt der Vergleich von glykosyliertem vs. nicht-glykosyliertem rekombinantem humanen Granulozyten-Kolonien stimulierendem Faktor (G-CSF). Rekombinanter G-CSF wird zur Vorbeugung von Infektionen, die durch die Neutropenie bei konventioneller zytotoxischer Chemotherapie bei Patienten mit myeloablativer Behandlung und anschließender Knochenmark- transplantation entstehen können, zur Mobilisierung peripherer Stammzellen sowie bei Patienten mit schwerer chronischer Neutropenie eingesetzt ( Kap.

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Rekombinante Arzneimittel - medizinischer Fortschritt durch Biotechnologie, 2. Auflage by Irene Krämer, Wolfgang Jelkmann


by Edward
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