Download PDF by Manfred Rühl: Journalistik und Journalismen im Wandel: Eine

By Manfred Rühl

ISBN-10: 3531178679

ISBN-13: 9783531178677

Die demokratischen Journalismussysteme dienen in erster Linie dazu, die Ereignishaftigkeit der Weltgesellschaft transparenter zu machen. Bemühungen in der europäischen und nordamerikanischen Journalismusforschung ermutigen, eine übergreifende Journalistik als Voraussetzung für einen besseren Zusammenhalt der Forschungsergebnisse anzustreben. Nach einem Überblick über das vorhandene Gedankengut werden originäre historische Fallstudien zum Kommunikationswandel vorgestellt. Damit lassen sich Schlüsseltheorien empirisch stabilisieren für die Rekonstruktion einer Journalistik als Einheit in Differenz zur Weltgesellschaft und als Rahmenvorstellung für künftige Forschungsprogramme.

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112 Wie bei Aristoteles gehört auch bei Karl Marx die Zweck/MittelRelation zu den erkenntnistheoretischen Hilfsvorstellungen für Kommunikation. Die funktionale Wende in den Sozialwissenschaften bedeutet für deren Anhänger noch keine Abkehr vom Zweck/Mittel-Schema. Im teleologischen Funktionalismus der Parsons/Merton-Soziologie lösen positiv zu bewertende Mittel solche Wirkungen aus, die Organisationen durch Anpassung an die Umwelt zweckhaft erhalten sollen. Besonders eindeutig sind betriebswirtschaftliche Unternehmensvorstellungen, die Mittel als marktförmig wirksame Möglichkeiten zum Messen der gesetzten Zwecke als Effektivität betrachten, ausgedrückt durch Ergebnisse, als Effizienz also.

116 Rogers/Chaffee: Communication and journalism, 1994. 117 Lasswell: Communications as an emerging discipline, 1958: 246. 118 Pörksen: Beobachtung des Beobachters, 2006. 119 Wird Kommunikation definiert und klassifiziert,120 dann scheint es für sie gleichgültig zu sein, was hinter Kommunikation steht: Zeichen, Signale, Zellen, Tiere, Organisationen, Märkte und weiteres. Ein vergleichendes kommunikationswissenschaftliches Theoretisieren wird auf diese Weise nicht erreicht. Wird bedauert, dass es noch keine umfassende, alles integrierende Journalismustheorie gibt,121 dann wäre zu sagen, was zu integrieren ist und welche Vorteile damit verbunden sein sollen?

Kaspar Stieler interpretiert Communiciren und Publiciren in der bürgerlichen Gesellschaft so: „Communiciren, eigentlich: gemein machen / hernach mitteilen / zur Unterredung und Wissenschaft einreichen. In der Kirchen heist es: zum heiligen Abendmal gehen. “ „Publicq, offenbar. Von Publiciren / kund machen. “129 Stielers Umschreibungen rücken das Publizieren in die Nähe des sprachlichen, musikalischen und bildlichen Öffentlichmachens. Publikum ist das Volk bzw. die Bevölkerung als Annehmer von Veröffentlichungen.

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Journalistik und Journalismen im Wandel: Eine kommunikationswissenschaftliche Perspektive by Manfred Rühl


by Mark
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