Heterogenität im Schulalltag: Konstruktion ethnischer und - download pdf or read online

By Martina Weber

ISBN-10: 3663103005

ISBN-13: 9783663103004

ISBN-10: 3663103013

ISBN-13: 9783663103011

Das Buch beleuchtet die Konstruktion von Geschlecht im Zusammenspiel mit Prozessen der Ethnisierung. Im Zentrum steht die Frage nach der alltäglichen Reproduktion sozialer Ungleichheit im Schulwesen. Das Buch verbindet die erziehungswissenschaftlichen Teildisziplinen Geschlechter- und Migrationsforschung. Im Feld der gymnasialen Oberstufe werden Geschlecht und Ethnizität als soziale Konstruktion beleuchtet und die Bedeutung herkunfts- und geschlechtsbezogenerZuschreibungen für Bildungsbeteiligung und Schulerfolg untersucht. Die Autorin konfrontiert auf der empirischen foundation von Interviews und ethnografischen Beobachtungen die Perspektiven von allochthonen Schülerinnen mit der ihrer LehrerInnen und zusätzlich mit Aussagen von Schulleitungen der einbezogenen Schulen.

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Die Inhalte und Formen des Unterrichts begünstigen Schülerlnnen, die in sozial und kulturell privilegierten Familien aufwachsen und benachteiligen die aus unteren Klassen. Dies geschieht durch diskrete und subtile Unterscheidungen, indem der Unterricht "implizit gewisse Grundkenntnisse, Techniken und vor allem Ausdrucksmöglichkeiten [voraussetzt], die das Privileg der gebildeten Klassen sind" (BOURDIEU 1971:39). Das kulturelle Kapital wird also durch Vererbung der legitimen Kultur weitergegeben, indem das im Unterricht vermittelte Wissen auf bereits erworbenen und in die Schule mitgebrachten Erfahrungen aufbaut: "auf Lektüre, die durch die väterliche Bibliothek angeregt und ermöglicht wird, auf Theaterbesuch, bei dem einem die Wahl abgenommen ist, auf Reisen in Form kultureller Wallfahrten, auf Gesprächen voll von Andeutungen, die nur bereits Gebildete verstehen.

Die mkorponerten Gesellschaftsstrukturen und die ihnen innewohnenden Machtverhältnisse bilden den Habitus der Akteurinnen in Form dauerhafter und übertragbarer Dispositionen. Diese können in einzelnen Ausformungen wie der bereits erwähnten körperlichen Hexis oder dem Geschmack der einzelnen nachvollzogen werden (vgl. BOURDIEU 1987), denn sie strukturieren im umfassenden Sinn das gesamte Ensemble der Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmuster der Akteurlnnen. Akteurlnnen, die eine ähnliche oder benachbarte Position im sozialen Raum einnehmen, bilden eine Klasse (auch als Gruppe bezeichnet), indem sie ähnlichen Lebensbedingungen und damit ähnlichen Konditionierungen unterliegen sowie wahrscheinlich ähnliche Dispositionen und Interessen ausbilden (vgl.

Als letztes dieser Zusammenstellung von Beispielen geschlechtsspezifischer Transformationen kultu- 46 rellen Kapitals sei noch auf das Feld der Politik verwiesen, in dem Funktionärinnen eher solche Ressorts wie Gesundheit oder Familie anvertraut werden als Leitungspositionen in der Innen- oder Wirtschaftspolitik - von einer Spitzenposition wie Bundeskanzlerirr oder -präsidentin einmal ganz abgesehen. Soziales Kapital Der Erwerb und Nutzen sozialen Kapitals ist durch die geschlechtliche Arbeitsteilung strukturiert: Auf der einen Seite wirken in der öffentlichen Sphäre männliche Seilschaften und auf der anderen Familien- und Verwandtschaftsbeziehungen als "Frauemessort" in der privaten Sphäre.

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by Anthony
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